PRAXISWISSEN
Immobilien-Unterlagen für den Steuerberater vorbereiten
Die jährliche Suche wird einfacher, wenn Stammdaten und laufende Zahlungen bereits zum richtigen Objekt gehören. Ein geordneter Export bereitet die Prüfung vor; er ist keine fertige Steuererklärung.
Die vorhandenen Unterlagen als Ausgangspunkt nutzen
Halte Kaufunterlagen, Finanzierungsnachweise, Mietverträge und vorhandene AfA-Unterlagen bereit. Beginne mit den Angaben, die du sicher kennst. Fehlende Details kannst du später ergänzen.
AfA-Grundlage und Abschreibungsbetrag unterscheiden
Der jährliche Abschreibungsbetrag ist nicht die Bemessungsgrundlage und nicht der Marktwert. Für eine Rückrechnung braucht es unter anderem einen bestätigten linearen Satz, den Zeitraum und die Information, ob der Betrag das ganze Objekt oder nur deinen Anteil betrifft. Sonderfälle solltest du mit deiner Steuerberatung klären.
Zahlungen und Ausgaben laufend zuordnen
Bestätige tatsächliche Mietzahlungen und erfasse bezahlte Ausgaben mit ihrem Zahlungstag. Belege kannst du sofort oder später ergänzen. Hausgeld und Darlehen prüfst du zusätzlich anhand der Abrechnungen, ohne dieselben Abbuchungen doppelt einzutragen.
Jahr wählen, prüfen und exportieren
Öffne die Jahresunterlagen der Immobilie, wähle das Kalenderjahr und prüfe Vollständigkeit und Hinweise. Das PDF enthält die Objektübersicht und die Jahresdaten; die CSV stellt die Einzelposten zur weiteren Bearbeitung bereit. Für sämtliche erfassten Daten samt Originaldokumenten gibt es zusätzlich den vollständigen Immobilienexport.